Industriereifen

Industriereifen
Solideal-Baggerkette

Industriefahrzeuge haben ganz unterschiedliche Einsatzgebiete. Folglich haben auch die dazugehörigen Industriereifen ganz verschiedene Ansprüche an ihre Beschaffenheit. Das gilt z.B. für maximale Fahrgeschwindigkeiten, Stabilität und Bodenbeschaffenheit.

Unterschiedliche Reifenarten im Überblick:

Luftreifen
Luftreifen sind vergleichbar mit Luftreifen im Automobilbereich. Sie haben allerdings ein nicht so starkes Profil, da die Geschwindigkeiten wesentlich niedriger als beim Auto sind. Allen Industrieluftreifen ist gemein, dass sie einen hohen Federeffekt haben, der sich positiv auf den Fahrkomfort auswirkt. Der Grund hierfür ist, dass gerade kleine Industrie- als auch kommunale Maschinen keine ausgeprägte Fahrzeugfederung besitzen. Die Federung muss daher über den Reifen abgewickelt werden. Luftreifen müssen selbstverständlich ähnlich wie Autoreifen permanent auf einen entsprechenden Luftdruck gehalten werden, was ein Zeit- und Kostenfaktor darstellt.

Vollgummireifen
Der große Vorteil von Vollgummireifen: Sie sind im Prinzip wartungsfrei. Zumal Vollgummireifen häufig kein Profil besitzen und so sich seltener Fremdkörper im Profil verfangen, was zu Reifenschäden führen kann. Im Gegensatz zu Luftreifen haben sie zudem eine enorme Tragfähigkeit. Der größte Nachteil von Vollgummireifen: Sie können das Fahrzeug kaum federn. Bei unebenen Böden oder besonderen Herausforderungen sind Luftreifen dringend vorzuziehen.

SE-Reifen
Eine Sonderform der Vollgummireifen sind sogenannte Super-Elastik-Reifen (SE). Sie sind in mehreren Schichten angelegt und besitzen dadurch eine bessere Federung. Sie bilden eine Zwischenstufe zwischen Luft- und Vollgummibereifung, sind aber ebenso sicher gegenüber Reifenschäden wie die Vollvarianten.

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